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Ambulanz

Sprechstunde bei Frau Prof. Dr. med. Karin Kraft

dienstags und donnerstags, 8 - 13 Uhr

Ort: Ambulanz des Zentrums für Innere Medizin, Erdgeschoss
Ernst-Heydemann-Str. 6

Bitte sprechen Sie telefonisch einen Termin mit uns ab, damit wir einen reibungslosen Ablauf ermöglichen und Ihnen lange Wartezeiten ersparen können:
0381 494 7583
0381 494 7413

In Hochschulambulanzen, die es an jeder Universitätsklinik gibt, erfolgen ambulante Behandlungen „in dem für Forschung und Lehre erforderlichen Umfang“ (§ 117 Sozialgesetzbuch [SGB] V).
Gesetzlich versicherte Patienten benötigen eine Überweisung von einem niedergelassenen Facharzt. Die Vergütung erfolgt durch die jeweilige Krankenkasse als Pauschale pro Fall und Quartal (§ 120 SGB V), sie ist nicht Bestandteil der Gesamtvergütung für Vertragsärzte.
Für privatversicherte Patienten ist keine Überweisung erforderlich, es gelten die Gebühren der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte).

Behandlungsschwerpunkte

Magen-Darmerkrankungen

Behandlungsschwerpunkte sind chronische entzündliche und nicht entzündliche Erkrankungen des Verdauungstraktes wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Reizdarmsyndrom, Stoffwechselstörungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Naturheilverfahren stellen eine sinnvolle Ergänzung der konventionellen Medizin dar.

Rheumatologische und immunologische Erkrankungen

Behandlungsschwerpunkte sind chronische entzündliche und nicht entzündliche Erkrankungen von Gelenken und Weichteilen, z.B. rheumatoide Arthritis, Arthosen oder immunologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose. Auch chronische Müdigkeit kann die Folge einer immunologischen Erkrankung sein. Konventionelle und naturheilkundliche Medizin werden sinnvoll miteinander ergänzt.

Chronische Schmerzen

Behandlungsschwerpunkte sind alle chronischen Schmerzzustände, die unzureichend auf Medikamente ansprechen bzw. bei denen eine naturheilkundliche Therapie infolge der geringeren Nebenwirkungen im Gesamttherapiekonzept sinnvoll ist, z.B. chronische unspezifische Schmerzen im Bereich der Halswirbel- oder Lendenwirbelsäule oder Fibromyalgiesyndrom.

Therapiemethoden

Anwendung von Arzneipflanzen (Phytotherapie)

Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen, durch deren Teile wie Blüten, Wurzeln oder Blätter, durch Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen (Phytopharmaka) wie Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte. Bei vielen Phytopharmaka ist die Wirksamkeit wissenschaftlich gut belegt (s. Gesellschaft für Phytotherapie e.V.).

Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist ein Behandlungsverfahren, bei dem Patienten eigenes Blut entnommen und nach unterschiedlichen Aufbereitungstechniken erneut injiziert wird. Sie wird u.a. bei chronischen Entzündungen (z.B. chronische Sinusitis), atopischer Dermatitis oder Erschöpfungszuständen eingesetzt.

Neuraltherapie (Behandlung mit Procain)

Unter Neuraltherapie versteht man die gezielte Anwendung eines Lokalanästhetikums zur Beeinflussung des vegetativen (autonomen) Nervensystems (Neuraltherapie nach Huneke). Hierdurch werden Störfelder des menschlichen Körpers ausgeschaltet, die z.B. durch Verletzungen, Knochenbrüche, Narben oder chronische Entzündungen verursacht werden. Aus den Störfeldern resultieren Störungen der Regulationen und Funktionen, die vom autonomen Nervensystem ausgehen. Durch die Injektion wird gemäß der neuraltherapeutischen Theorie eine kurzfristige Blockade krankhafter Impulse aus dem Störfeld ausgelöst und damit eine Normalisierung der autonomen Funktion eingeleitet. Neuraltherapie wird bei u.a. bei Migräne und anderen Kopfschmerzen, Zervikalsyndrom, Lumbago, Hüft- und Muskelschmerzen, Bänderzerrungen, Lymphabfluss-Stauungen, Durchblutungsstörungen, Narbenschmerzen und Schmerzen nach Herpes zoster eingesetzt.

Schröpfen, Blutegeltherapie

Beim Schröpfen werden Schröpfgläser, in denen ein Unterdruck erzeugt wurde, auf die Haut aufgesetzt. Der Reiz soll über den neuronalen Reflexbogen die zugehörigen Organe und Körperstrukturen beeinflussen. Einsatzgebiete sind u.a. Kopfschmerzen, Schwindel, Beschwerden der Wirbelsäule, Müdigkeit, Depression, Schwächezustände und Verdauungsstörungen.

Bei der Blutegel-Therapie werden mehrere lebende Blutegel auf bestimmte Hautbereiche aufgesetzt, dort saugen sie sich innerhalb von ca. 30 Minuten mit Blut voll. Der Biss des Blutegels ist kaum schmerzhaft, der Saugvorgang selbst ist schmerzlos. Die Heilwirkung des Verfahrens beruht auf dem lokalen Blut- und Lymphentzug durch den Egel und den Stoffen, die von den Tieren ins Blut des Patienten abgegeben werden. Blutegel werden unter anderem bei Arthrosen, Kopfschmerzen und Dysmenorrhoe eingesetzt. In der Chirurgie nutzt man sie z.B. zur Therapie von Lymphödemen und nach Lappentransplantationen zur Verbesserung der Durchblutung.

Beratungen

Die naturheilkundliche Beratung ist ein unverzichtbares Element einer naturheilkundlichen Therapie. Sie dauert bis zu einer Stunde und beinhaltet je nach Beschwerdebild eine ausführliche Anamnese, eine Ganzkörperuntersuchung und die Prüfung von bisher erhobenen Befunden. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir individuell gut umsetzbare Lebensstiländerungen, ggf. Vorschläge zur medikamentösen und nicht medikamentösen Therapie mit Naturheilverfahren.